Wie entsteht Migräne?
Als Auslöser einer Migräne kommen viele Faktoren in Betracht; verursacht wird sie hingegen wahrscheinlich durch eine Entzündung von Nerven und Blutgefäßen.
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| Abb. links: Normalzustand Abb. rechts: Migräneattacke: Die Blutgefäße der Hirnhaut sind erweitert und entzündlich verändert der Durchmesser der Arterien nimmt so weit zu, dass die Nervenfasern rings um das Blutgefäß gereizt werden und Schmerzsignale aussenden. |
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Bei der Entstehung einer Migräne spielen viele Faktoren eine Rolle. Dazu zählen Erbanlagen ebenso wie der Hormonzyklus, das Lebensalter und die regelmäßige Einnahme bestimmter Medikamente. In Verbindung mit Auslösern wie zum Beispiel bestimmten Nahrungsmitteln oder Stress kann es zu einem Migräneanfall kommen. Bis heute ist nicht eindeutig geklärt, wie eine Migräne entsteht. Aber mit Hilfe modernster Forschung ist es Wissenschaftlern gelungen, mehr über die Entstehung der Migräne zu erfahren.
Die neurovaskuläre Theorie
Hierbei vermutet man, dass die die Fasern des fünften Hirnnervs (Nervus trigeminus) mechanisch, elektrisch oder chemisch gereizt werden. Daraufhin kommt es zur Freisetzung von Entzündungsbotenstoffen in der Hirnhaut. Diese bewirken nicht nur eine Erweiterung der arteriellen Blutgefäße, sondern erhöhen auch deren Wanddurchlässigkeit. Blutplasma kann dann in die Umgebung austreten. Es kommt zu einer Aufschwemmung und einer Art Entzündung des Hirnhaut- und umliegenden Hirngewebes. Diese Entzündung verursacht Schmerzimpulse, welche ausstrahlen und den Migränekopfschmerz bewirken.



