Menstruelle Migräne und menstruell assoziierte Migräne

Ein Zusammenhang zwischen Migräne und Menstruation besteht bei vielen Kranken aufgrund hormoneller Einflüsse.

In der Gesamtbevölkerung kommt die Migräne bei Frauen etwa zweimal so häufig vor wie bei Männern. Bei Betrachtung der verschiedenen Altersgruppen zeigt sich, dass die Migränehäufigkeit bei Mädchen ab etwa dem zwölften Lebensjahr ansteigt, und um das vierzigste Lebensjahr der zahlenmäßige Unterschied zwischen Männern und Frauen sein Maximum erreicht. Hormonelle Schwankungen sind ein bekannter Auslöser für eine Migräneattacke und bei vielen Frauen stellt die Menstruation, neben anderen Faktoren, einen Trigger für die Auslösung einer Migräneattacke dar.

Oft unterscheiden Spezialisten noch zwischen einer menstruellen Migräne und einer menstruell assoziierten (mit der Menstruation verbundenen) Migräne. Mit menstrueller Migräne wird dabei eine Migräne bezeichnet, deren Attacken ausschließlich in der Zeit der weiblichen Regel auftritt. Dagegen kann eine menstruell assoziierte Migräne auch unabhängig von der Monatsblutung Beschwerden verursachen, weist aber während der Menstruation stärkere Symptome auf.

 





 
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