Akutbehandlung von Migräneattacken
In manchen Fällen helfen einfache, nichtmedikamentöse Maßnahmen zur Akutbehandlung einer Migräne. Einige Migräneattacken lassen sich oft mit relativ unkomplizierten Maßnahmen behandeln. Beispielsweise hilft es manchen Betroffenen schon, sich in einen abgedunkelten, ruhigen Raum zurückzuziehen und ein wenig zu ruhen oder zu schlafen. Sind die Schmerzen nicht sehr intensiv, müssen es nicht gleich Medikamente sein: manchmal lindert auch ein kühlender Eisbeutel oder der Einsatz von Pfefferminzöl auf die Schläfen die Beschwerden. Im Berufs- und Familienalltag ist es allerdings allzu häufig kaum möglich, die notwendige Ruhe und die nötige Zeit zu finden. Gegen Migräneattacken stehen heute eine Reihe von rezeptfreien Medikamenten zur Verfügung. Lassen Sie sich von Ihrem Apotheker beraten. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Sie eine Migräne haben, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.
Was tun bei Übelkeit?
Viele Migränepatienten leiden gleichzeitig auch unter heftiger Übelkeit und sogar Erbrechen. In diesem Fall können spezifische Substanzen - sogenannte Triptane - helfen, da sie neben den Migränekopfschmerzen auch Begleitsymptome wie Übelkeit und Lichtempfindlichkeit bekämpfen.
Vorbeugende Behandlung
Treten Migräneattacken häufiger als 3 mal im Monat auf oder handelt es sich um sehr lange Attacken, empfiehlt sich möglicherweise eine so genannte Prophylaxe, d.h. vorbeugende Behandlung.

